Willkommen!
In diesem Bautagebuch möchten wir unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke auf dem Weg zu unserem Traumhaus dokumentieren.

Über Tipps und / oder Austausch mit anderen Bauherren würden wir uns auch sehr freuen :)
Fakten
Wo: Berlin Rudow Grundstück: 754m² Wohnfläche: 122m² Haustyp: Satteldach 130 Baufirma: Richter Haus
Bauzeit

177 Tage
Beginn 15.08.2012
Übergabe 07.02.2013
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1. Gespräch mit Roth Massivhaus in Berlin

Heute sind wir zu einem Beratungsgespräch in die ‚Allee der Kosmonauten‘ zu Roth Massivhaus in Berlin gefahren. Als wir vor dem Firmensitz standen, eine alte Platte (sozialistische Baukunst), war mein erster Gedanke „Puh, hoffentlich sehen ihre gebauten Häuser nicht auch so aus“ 😉 Gut, das wir uns von Äusserlichkeiten nicht so schnell beeindrucken lassen. Zumindest bezahlt man nicht mit seinem Hausbau einen Prunkpalast mit Marmorboden am Ku-Damm mit. Dafür vielleicht eine Villa in Monaco, man weiß es nicht 😉

Auf das Gespräch waren wir gut vorbereitet, denn wir wussten ja was wir wollten. Als erstes lernten wir „Roth Massivbau“ baut nur individuell, so wie es der Kunde möchte. Abbildungen im Internet oder Katalog seinen nur Vorschläge. Ok, aber will ich eigentlich individuell bauen und alles neu überdenken, wo welche Tür, Fenster, etc, hinkommt? Langsam wurde mir klar warum manche Bauherren eine so lange Planungsphase hatten. Haben wir zu einfach gedacht? „Wie gross soll denn Ihr Haus sein?“ … „Na, so zwischen 125 – 135m²“ … „Wir bauen Ihnen das Haus genau so gross wie Sie es möchten“ … „Na gut, dann 127,3m²“ … ok, das habe ich nicht gesagt, aber es lag mir auf den Lippen.

„Was möchten Sie für eine Eingangstür?“ … „Hmm, am liebsten wäre mir eine die man aufmachen und auch abschliessen kann.“ … „Nein, ich meine eine Doppel- oder Einfache Tür“. Eine leise Ahnung beschlich mich, was bei einer Bemusterung auf uns zu kommen wird. Spontan fällt mir da Mario Barth ein und Männer die eine Hose kaufen gehen. Welche Größe brauchen Sie? … Hose … Welche Farbe darf es denn sein? … HOOSEE ….

Ok, zugegeben konkrete Gedanken wie welche Tür und wo genau die Fenster sein sollen, haben wir uns noch nicht gemacht. Schick und Praktisch soll es sein, so da wie im Prospekt. Kann doch nicht so schwer sein 😉

Mehr und mehr kristallisierte sich der Haustyp ‚Wismar‘ und ‚Landhaus 124‘ heraus. Reizvoll ist für mich der Spitzboden. Ausgebaut und mit begehbarer Treppe ist das ein echter Raumgewinn, das wiederum mehr Möglichkeiten in der Aufteilung im DG gibt. Also anstatt 3 ‚kleine‘ Zimmer lieber 2 grosse Zimmer und das Büro kommt in den Spitzboden. Ich sehe es schon vor meinem geistigen Auge 🙂

Verdammt, die Front ‚Wir-bauen-Schlicht-Günstig-im-Limit-und-ohne-Muskelhypothek‘ bröckelt schneller als gedacht!

Das Beratungsgespräch war sehr ausführlich, professionell und angenehm. Auch auf rechtliche Dinge wurde eingegangen und worauf man im Vorfeld beim Grundstück schon achten muss. Vieles wussten wir bereits, aber auch einiges neues war dabei. VOB hatte ich noch nicht gehört und was ist eine Torflinse?

Schnell war uns auch klar, Roth Massivhaus baut sehr hochwertig. Bei dem Gedanken an den Preis, breitete  sich ein mulmiges Gefühl in der Magengegend aus.  Das Basishaus, liebevoll als Legobaukasten bezeichnet, liegt schon bei über 140.000€. Umpfff, das wird eng.

Aber man muss dazu sagen, dass dabei schon viele hochwertige Extras mit drin sind, die wir sowieso haben wollen und wo anders auch dazu kaufen müssten. Also warten wir erstmal auf das erste Angebot, dann heißt es vergleichen und gegenrechnen. An diesem Freitag fahren wir noch mal hin, was den Preis betrifft mit gemischten Gefühlen.

Was ich richtig gut fand, war das wir eine detaillierte Bau- und Leistungsbeschreibung mitbekommen haben. Warum habe ich sowas detailliertes noch nicht von den anderen Hausherstellern bekommen?

 

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3 Antworten auf 1. Gespräch mit Roth Massivhaus in Berlin

  • Hannes sagt:

    Was ich richtig gut fand, war das wir eine detaillierte Bau- und Leistungsbeschreibung mitbekommen haben. Warum habe ich sowas detailliertes noch nicht von den anderen Hausherstellern bekommen?

    Ich würde mal sagen, weil man mit der ausführlichen Bau- und Leistungsbeschreibung rein theoretisch zu einem anderen Anbieter gehen kann, der somit exakt das gleiche Haus und die gleichen Leistungen anbieten kann und dann sagt, komm, ich mache es dir für 2.000,- EUR günstiger. Und die Leute, die so etwas machen, sind nicht selten.

    Trotz alle dem, Roth gehört zu einem der Anbieter, die gute Qualität liefern.

    • lars sagt:

      Ja, schwieriges Thema. Einerseits steckt in einer Baubeschreibung viel Zeit und Aufwand vom Anbieter drin und die Sorge ist berechtigt, das einige Bauherren das als ‚Vorlage‘ benutzen um beim nächsten Anbieter den Preis zu drücken. Auf der anderen Seite möchte ich als Bauherr schon gerne vor der Vertragsunterschrift genau wissen, was ich für mein Geld bekomme.

      Wenn ich ein Haushersteller wäre und mir ein möglicher Kunde wegen 2000€ unterschied abspringt, wäre das zwar ärgerlich aber vielleicht ist das dann auch besser so. Wenn das Vertrauen / Wertschätzung nicht da ist und das ’nur‘ wegen 2000€ unterschied scheitert, dann kann ich mir schon vorstellen wie die Zusammenarbeit / Kommunikation während der Bauphase wäre. Da werden wohl in den wenigsten Fällen beide Parteien glücklich.

      Und wenn ein Bauherr glaubt, das er exakt dieselben Leistungen von einem anderen Anbieter billiger bekommt und das nur am Preis festmacht, ist das schon ziemlich naiv. Letztendlich baut sich ein Haus nicht von alleine in dem man das gleiche Material auf die Baustelle schafft, sondern durch Menschen die Hand in Hand miteinander arbeiten müssen.

  • Hannes von Hauseo sagt:

    Die Realiät sieht nach meiner Meinung jedoch danach aus, das jeder versucht zu vergleichen. Das Problem: Qualität und Ausführung lassen sich schwer fassen. Daher: lieber Preis und Bauweise vergleichen und auflisten. Dabei fällt es jedoch schwer, überhaupt für sich zu entscheiden, warum ist das bei dem einen Anbieter so und bei dem anderen Anbieter so und welche Vor- und Nachteile ergeben sich daraus. Und beim Vergleich von Baubeschreibungen kommt genau das raus, eine Exceltabelle mit einem Preis unten, die jedoch nichts über Bauqualität und Sicherheit aussagt.

    Dennoch richtig: Keinen Vertrag unterschreiben, den man nicht genau gelesen und geprüft hat. Da gibt es finde ich zwei faire Lösungen.

    1. Man sagt zum Bauunternehmer, ja, ich möchte mit dir bauen, die empfundene Leistung und der Preis stimmt, ich möchte jedoch noch einmal in Ruhe den Vertrag extern prüfen lassen.
    Wenn man das ehrlich sagt und man bei einem seriösen Unternehmen ist, wird sicherlich die Baubeschreibung vor der Unterschrift ausgehändigt.

    2. Man vereinbart ein generelles Rücktrittsrecht von 14 Tagen. So wird das zum Beispiel bei den Town und Country Verträgen gemacht. Somit zeigen Sie als Kunde, sie haben sich entschieden, könnten trotzdem 14 Tage ohne Angaben von Gründen und ohne dass Ihnen Kosten entstanden sind zurücktreten. Die 14 Tage sollten ausreichen, um den Vertrag ausführlich prüfen zu lassen. Und das Unternehmen weiß, jetzt kann es seine Arbeitszeit in einen echten Kunden investieren.

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