Willkommen!
In diesem Bautagebuch möchten wir unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke auf dem Weg zu unserem Traumhaus dokumentieren.

Über Tipps und / oder Austausch mit anderen Bauherren würden wir uns auch sehr freuen :)
Fakten
Wo: Berlin Rudow Grundstück: 754m² Wohnfläche: 122m² Haustyp: Satteldach 130 Baufirma: Richter Haus
Bauzeit

177 Tage
Beginn 15.08.2012
Übergabe 07.02.2013
Werbung
Kategorien
Archiv
Statistik
  • 621426Besucher gesamt:
  • 174Besucher heute:
  • 234Besucher gestern:
  • 6Besucher online:

3. Gespräch mit Roth Massivhaus in Berlin

Heute waren wir zu einem dritten Gespräch bei Roth Massivhaus. Als erstes haben wir eine Finanzierungsberatung bekommen. Eigentlich hatte ich keine grossen Überraschungen erwartet, schließlich bin ich unsere Kalkulation und Aufstellung der Nebenkosten mehrmals durchgegangen. Zusätzlich haben wir jeden Online-Tilgungsrechner, den wir im Internet gefunden haben, ausprobiert und damit zig Möglichkeiten durchgespielt.

Bei der Beratung kam raus, das wir zwei Posten etwas zu niedrig angesetzt hatten. Beim Notar und der Baugenehmigung kamen so noch mal 1500€ dazu. Ok, das geht ja noch, bei DER Gesamtsumme.

Blöderweise hatten wir zwei Posten (Vermessung vom Haus und den Statiker*) ganz vergessen. On Top noch mal 5.400€. AUTSCH! Ansonsten hatten wir an alles gedacht. (Puh)

Zu allem Überfluss hatte meine Excel-Tabelle noch einen kleinen Fehler, wo in der Endsumme die Kleinigkeit von 10.000€ unterschlagen wurden. ARGHHHH! (wie peinlich und ärgerlich)

Umpf, das hat erstmal gesessen 🙁 Eigentlich hatte wir uns schon damit abgefunden, das unser Wunschhaus bei Roth Massivhaus über unser  Schmerzgrenze lag, aber diese jetzt aufgetauchten neuen Summen veränderten doch einiges.

Die ‚richtigen‘ Summen standen jetzt fest, also konnte die Finanzierung nun durchgerechnet werden. Zu meiner Überraschung hatte ich wieder zwei Angebote zum Haus auf dem Tisch. Einmal mit Wärmepumpe und einmal mit Solartherme. Hmm, also wieder die Diskussion „Warum wollen Sie keine Wärmepumpe? Nur mit einer Wärmepumpe erreichen Sie den KfW-Standard für eine günstige Förderung.“

„Ich glaube nicht das sich das rechnet, die Mehrkosten stehen für mich in keinem vernünftigen Verhältnis. Umwelt hin, Umwelt her!“ (Infos)

„Aber mit einer günstigen Förderung KfW sieht das anders aus.“

„Ok, dann rechnen Sie mal“ (Immer noch skeptisch)

Dann wurde mit einer Zinsbindung von 15 und 20 Jahren gerechnet. Einmal 50.000€ über KfW und den Rest (Den grössten Teil der Summe) über eine Bank. Bei der grossen Summe wurde mit 1,5% Tilgung (bei 3,9% Jahreszins) angefangen, beim KfW Kredit mit 10% Tilgung (bei 2,8% Jahreszins), damit dieser nach 10 Jahren abbezahlt ist. Wenn der KfW Kredit abgezahlt war, sollte die ‚freie‘ Rate in die Tilgung vom Restkredit bei der Bank fliessen. Unter dem Strich bliebt eine ganz schöne Summe übrig! 🙁 Nee, nee, nee so geht das nicht. Ok, meine Excel-Tabelle hatte einen Fehler (nobody is perfect), aber hier war ich mir ganz sicher, dass zuviel Zinsen anfallen und die Restschuld viel zu hoch ist.

„Macht es nicht mehr Sinn, bei der grossen Summe mit einer möglichst hohen Tilgung anzufangen anstatt bei der Kleinen?“ (fragte ich vorsichtig mal nach)

„Hmm, das kann ich mir nicht vorstellen, dass das ohne KfW günstiger wird, aber ich rechne das mal durch“

Tataaa, ohne KfW und gleich mit einer hohen Tilgung von 3,5% auf die Gesamtsumme hatten wir nach 20 Jahren 30.000€ weniger Zinsen auf der ‚Uhr‘! 30.000€ weniger Zinsen bei der gleichen monatlichen Belastung (Rate) und Laufzeit!!!!

Oh Really? „Oh, da bin ich überrascht!“ Ja, wir auch. Gut, das kann passieren, aber überzeugend war die ‚Vorstellung‘ nicht. Hier geht es schließlich um eine Menge Geld, UNSER GELD.

Danach hatten wir noch ein Gespräch mit unserer Verkäuferin um noch ein paar kleine Sonderwünsche abzustimmen. Als die Summe feststand war klar, zu teuer für uns. Die Tage davor hatte ich schon mehrmals gesagt, dass wir nur über den Preis zusammen kommen und dieser noch über unserer Schmerzgrenze liegt. Da kein „Nein, beim Preis gibt es keinen Spielraum mehr“ kam, war ich eigentlich zuversichtlich, das da noch was geht. Leider war Herr Roth (keine Ahnung welcher von den Dreien) nicht bereit über den Preis zu verhandeln. Was mich jetzt im Nachhinein, doch etwas ärgert. Auch das er ein paar Türen weiter saß und uns das nicht selber sagte. Vielleicht hatte ich auch falsche Vorstellungen von einem Familienunternehmen.

Doubt it!

Wer weiß, vielleicht ist es auch besser so. Warten wir mal ab, ob Roth sich noch mal rührt. In der Zwischenzeit werden wir uns den anderen möglichen Bauträgern treffen und dort weitermachen.

 

*) Update: Ein Statiker ist in Berlin bei EFH nicht mehr Pflicht.

 

Bewerten

3 Antworten auf 3. Gespräch mit Roth Massivhaus in Berlin

  • Röhner sagt:

    Hallöchen, weiß ja nicht, wie weit Ihr schon seid – ich kann zum Thema Roth nur sagen: noch genug „Kleingeld“ nebenbei ist gut und ein externer Baubetreuer – kann ich empfehlen (Herr Karsten Piorek). Der macht seine Sache extrem gut und hat uns am Ende gut 15.000 € gespart und auf Fehler hingewiesen, auf die man allein nicht kommt.

    Viel Glück!

    Kat.

  • Mini sagt:

    Hallo Kat., seid Ihr denn zufrieden mit der Qualität von Roth? Was genau bedeutet, nebenbei noch „Kleingeld“ haben zu müssen – sind die Preise nicht transparent? Sie werben ja mit Festpreisgarantie :-( … Wir sind gerade in der Phase der Bauträgerwahl und die genannten Preise der Fa Roth sind zumindest auf den ersten Blick recht attraktiv.

    Herzlichen Dank & guten Rutsch
    Mini

    • lars sagt:

      Hi Mini,

      zu der Qualität von Roth können wir nichts konkretes sagen, da wir uns für eine andere Baufirma entschieden haben.

      Das was wir bei der (Vor-)Bemusterung gesehen haben, hat einen guten Eindruck auf uns gemacht.

      Der Festpreis bezieht sich auf eine „Ausstattung“ auf die man sich bei Unterzeichnung vom Vertrag festgelegt hat. Der Preis gilt nur für die Dinge die im Vertrag und der Bauleistungsbeschreibung stehen.

      Also genau lesen, hier gibt es grosse Unterschiede zwischen den Baufirmen. Leider auch vieles was die Bauweise betrifft und für uns Baulaien nicht auf den ersten Blick bzw. gar nicht einzuschätzen ist. Bevor ihr einen Vertrag unterzeichnet, lasst diesen durch einen unabhängigen Baubegleiter prüfen, das Geld dafür ist gut angelegt!!!

      Zum Anfang ist es schwierig genau einzuschätzen was man braucht (Anzahl der Steckdosen, usw.). Und im Laufe der Zeit kommt bestimmt noch der eine oder andere Sonderwunsch dazu. Beim Festpreis wird es mit Sicherheit nicht bleiben :mrgreen:

      Was ich bis jetzt so erfahren habe sind zusätzliche Gründungskosten (Erdarbeiten) und/oder zu kleine oder zu wenige Fenster fast schon ein „Klassiker“ um die kaum ein Bauherr rumkommt.

      Viel Glück bei der Bauträgerauswahl und Hausbau 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif 
mehr...