Willkommen!
In diesem Bautagebuch möchten wir unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke auf dem Weg zu unserem Traumhaus dokumentieren.

Über Tipps und / oder Austausch mit anderen Bauherren würden wir uns auch sehr freuen :)
Fakten
Wo: Berlin Rudow Grundstück: 754m² Wohnfläche: 122m² Haustyp: Satteldach 130 Baufirma: Richter Haus
Bauzeit

177 Tage
Beginn 15.08.2012
Übergabe 07.02.2013
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Netzwerk, KNX und Loxone

Am Sonntag habe ich die Lautsprecher- und Netzwerkkabel im Haus verlegt. Dafür hätte ich gerne mehr Zeit gehabt, aber da schon am Montag die Innenputzer eingetaktet waren, musste ich das bis dahin erledigt haben. 

Insgesamt haben 100m Lautsprecherkabel (Cu 2,5mm²), 100m CAT 5 für die Steuerung von Tastern usw. per Loxone und 150m CAT 7 für das Netzwerk (Rechner / Daten) ein neues Zuhause gefunden.

Für die Lautsprecher-Anschlüsse musste ich selber noch entsprechende Bohrungen und kleine Schlitze ins Mauerwerk setzen. Die Netzwerkdosen hatte ich von den Elektrikern vorbereiten lassen und das war auch gut so. Sonst hätte ich das zeitlich nicht geschafft.

Kurzfristig hatte ich mich noch entschieden, in die Dachkästen auch ein CAT 7 Netzwerkkabel zu verlegen. Da wird mir bestimmt noch eine nette Spielerei einfallen, wozu man diese dort gebrauchen kann.

In diesem Sinne war es vielleicht ganz gut, das nicht soviel Zeit zum Verlegen der Kabel war. Sonst wären mit Sicherheit noch ein paar Meter dazu gekommen.

Big Smile

Die CAT 5 Kabel an den Tastern sind erstmal optional, damit ich später die Möglichkeit habe zusätzliche Module einzubauen und per Loxone zu steuern. Für den Start werden die Taster und Co über eine BUS-Leitung mit KNX-Aktoren im Schaltschrank verbunden. KNX-Aktoren baue ich gleich mit ein.

Für diese Lösung habe ich mich entschieden, weil das Gewerk (Elektro) nur bei KNX die Gewährleistung übernehmen kann. Am liebsten hätte ich gleich alles mit Loxone gemacht, aber so ist es auch ok.

Die Visualisierung und die Erweiterung übernimmt dann später der Mini-Server von Loxone. Das mache ich aber erst nach dem Umzug in aller Ruhe.

 

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10 Antworten auf Netzwerk, KNX und Loxone

  • Adrian sagt:

    Hi Lars,
    so habe ich mir das auch gedacht. KNX-Busankopler mit RTRs und das Ganze mit Loxone visualisiert. 😆
    Ich kenne mich ja mit dem Fußbodenaufbau ja nicht so aus, aber muß nicht gerade an den Türschwellen noch die Fußbodenheizung durch? Du hast da ja zum Teil einen ca. 80mm Durchmesser Kabelast zu laufen.
    Benutzt du für die KNX-Busleitung die Cat5 Kabel oder hast du spezielles (grünes) KNX-Kabel?

    Grüßle

    • lars sagt:

      Beim Fussbodenaufbau kommt noch einiges dazu, wenn ich das richtig verstanden habe: Isoliertplatten (dadrin bzw. dazwischen werden wohl die Kabel verschwinden), Schutzfolie, Schläuche für die Fussbodenheizung und darüber dann der Fließestrich.

      Das ganze wird ca. 20cm dick werden, also zum jetzigen Boden werden wir dann 20cm höher stehen.

      Für die KNX-Busleitung wird ein grünes EIB-Kabel verwendet. Die zusätzlichen CAT 5 Kabel an den Tastern sind erstmal nur für den Fall da, um mir die Möglichkeit einer Erweiterung mit Loxone-Modulen oder sogar Wegfall der KNX-Aktoren offen zu halten.

      Ein paar Bewegungsmelder, Türöffner, etc. sollen ja irgendwann dazu kommen, das geht dann aber direkt über Loxone. So der Plan :mrgreen:

  • Sascha sagt:

    Hallo Lars,
    ich habe auch noch einmal Fragen zu Loxone und KNX.
    Ich kratze immer noch an der Oberfläche bei diesem Thema und stolpere bereits über die kleinsten Sachen.
    1. Verbaust du im ganzen Haus Taster?
    2. Du verlegst die CAT5 Kabel zu den Tastern optional um später zusätzliche Module ansteuern zu können, an was denkst Du da?
    3. Zum Anfang steuerst du die Taster über KNX-Aktoren, wegen Gewährleistung? Hättest Du nicht die ganze Bus-Steuerung komplett rausnehmen können und selber in Betrieb nehmen können?
    4. Dann könntest Du dir doch die KNX-Aktoren sparen, diese kosten doch auch ne ganze menge? Oder ist das ein zu großer Aufwand?

    Gruß Sascha…

    • lars sagt:

      1. Ja, alle normalen Schalter habe ich durch Taster ersetzen lassen.

      2. An nichts bestimmtes.

      3. & 4. Das ist nicht so einfach. Ich versuch es mal zu erklären, wie ich es verstanden habe.

      Voraussetzung für eine Steuerung von Licht, Rollläden, usw. ist eine eigne Stromleitung. Man spricht hier von einer sternförmigen Verkabelung.

      Beispiel: Lampe

      Bei einer normalen Verkabelung wird das Stromkabel erst zu einem Schalter in der Wand geführt und von dort erst in den Schaltschrank. Und weil es so schön praktisch ist, ist meistens auf der Leitung noch eine Steckdose dran (vor dem Schalter). Eine klassische Linien-Verkabelung.

      Für eine Automation muss aber das Stromkabel direkt zum Schaltkasten geführt (ohne Schalter und zusätzliche Verbraucher dazwischen).

      D.h. wenn ich nicht unnötige Einbau-Dosen für Schalter und Stromkabel dahin haben möchte, bleibt mir nichts übrig als gleich eine sternförmige Verkabelung installieren zu lassen. Und entsprechend auch Taster, sonst kann man ja nicht das Licht an und ausschalten. Aber ohne „Logik“ (Programmsteuerung) machen die Taster erstmal nichts.

      Wenn ich die Steuerung nun selber einbaue ohne das vorher richtig getestet werden konnte, ob alle Kabel, Motoren in den Rollläden, usw. ok sind, habe ich das Problem beim Nachweis, wenn etwas „kaputt“ ist. War der Motor vorher defekt oder erst nach dem ich versucht habe ihn anzusteuern? Dem will ich einfach aus dem Weg gehen.

      Dazu kommt das schmale Zeitfenster nach der Übergabe bis zum Umzug. Da ich das zum ersten Mal mache, dauert es bestimmt länger als angenommen.

      Dadurch das die normalen Schalter wegfallen und verrechnet werden (Gutschrift) und auch weniger Einbau-Dosen in die Wand müssen, halten sich die Mehrkosten für die BUS-Leitung und KNX-Aktoren in Grenzen.

      Und ich habe erstmal ein System was funktioniert und was ich in aller Ruhe ausbauen kann.

  • Sascha sagt:

    Hallo Lars,
    danke für die Antwort und die Erklärung.
    Also habe ich von den Tastern eine „Datenleitung“ zum Aktor der dann den Strom zum Verbraucher „z.B. Lampe“ freigibt.
    Habe da auch noch eine Homepage gefunden wo es ganz gut visuell erklärt wird:
    http://www.feller.ch/lang_d/elearning/knx/index.asp

    Jetzt noch einmal eine Frage zu den Kosten: Durch den Wegfall der Dosen und Einbau der Taster hält sich der Mehrpreis in Grenzen?
    Wenn ich mal im Internet nach solchen Aktoren suche belaufen sich die Kosten z.B. von 8fachen Aktor um die 300€.
    Welche Aktoren mit wievielen Eingängen werden bei Dir verbaut?

    Ist der Aufbau der Verkabelung beim Einsatz des Loxone Systems genauso?

    Wieder viele Fragen, sorry! 😉

    Danke und Gruß Sascha

    • lars sagt:

      Danke für den Link 🙂

      Jupp, vom Taster geht das Signal zu einem KNX-Aktor (oder bei Loxone zum MiniServer) und der „schaltet“ dann den Strom an bzw. aus.

      KNX arbeitet über eine BUS-Leitung (linear / reihe). Hierbei geht die Datenleitung von Taster zu Taster und dann zum Schaltschrank.

      Loxone verwendet eine sternförmige Verkabelung für die Daten. Hier werden die CAT-Kabel einzeln von allen Taster, Fühlern usw. direkt zum Mini-Server bzw. Schaltschrank geführt. (Genau wie die Stromleitungen)

      Die Preise die mir vorliegen, helfen Dir nicht viel, weil da auch die Beschaffung, Einbau, Grundprogrammierung und Anteilig die BUS-Leitung mit dabei ist.

  • Stefan Leibel sagt:

    Einen wunderschönen guten morgen.
    Ich verfolge das ganze hier schon still und heimlich einige Wochen.
    Mich interressiert auch total arg diese Loxone Automatisierung.
    Habe nun auch maleinige Fragen.
    Wieso hast du keine Leerrohre verlägt das würde das ganze doch vieeeeeeel einfacher machen?
    Werde aus deinen Loxone Sensoren nicht schlau von welchem Hersteller kommen diese?

    ❓ ❓ ❓ ❓ ❓ ❓ ❓ ❓

    Grüße

    Stefan

    • lars sagt:

      Hi Stefan,

      das mit den Leerrohren hatte ich kurz in Betracht gezogen. Ich hätte min. 12 Leerrohre verlegen müssen. Damit die Kabel gut durchgehen, braucht man auch einen entsprechenden Durchmesser. Diese alle sauber in einer massiven Wand mit einem guten Radius an den Kurven & Ecken zu verlegen, erschien mir etwas aufwendig.

      Für mich war es einfacher die Kabel so zu verlegen. Falls ich eins vergessen haben sollte, gibt es ja noch noch Funk-Module.

      Was meinst Du mit „deinen Loxone Sensoren“?

      Die KNX-Aktoren die bei mir für das Licht und Rollläden verbaut werden, kommen von der Firma GIRA.

      Die Bewegungsmelder, RGB, Dimmer und alles andere werde ich bei Loxone kaufen.

      Alles soll dann über den Loxone-Miniserver gesteuert und visualisiert (Bedienung per iPhone / iPad) werden.

  • Stefan sagt:

    Hi Lars,

    funk ist meiner meinung nach eine nicht so tolle Alternative, allein vom gefühl her kann mich aber auch teuschen. Denke das eine verkabelung ohne Rohre oft auch bischen störanfälliger ist?

    Wie sieht es bei dir eigentlich mit last und Signaltrennung aus. Die bündel was ich da teilweise auf den bildern sehe sind ja doch schon ziemlich dick. Hast du da keine Angst durch das da irgendwas durch induktion falschläuft oder Störungen in die Anlage reinbringt?

    Ich hab das EIB prinzip immernoch nicht so wirklich verstanden was die Verkabelung angeht? Wie funktioniert der bus wirklich? Ist der Sternförmig aufgebaut oderkann man von taster zu taster gehen?
    Wieso nimmst du da Netzwerkleitungen sind die dafür überhaupt geeignet?
    Willst du das alles auf einem Patchpanel bündeln und dann weiter verdraten?

    Ich meinte damit schon die Taster der Räume! Aber Wieso gira? Sehe ich bisschen Teuer an hast du alternativen wie Busch jäger oder so mal geprüft? Oder gefällt einfach das Design oder Qualität?

    Wünsche dir aufjedenfall eine Menge Spaß http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gifhttp://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif

    Grüße

    • lars sagt:

      Die CAT-Kabel und das EIB-Kabel sind „Geschirmt“ (Isoliert), normale Stromkabel / Ströme stören die Signale nicht.

      EIB ist ein BUS-System, hier wird alles in einer Linie bzw. Reihe übertragen. Die Leitung geht also von Taster zu Taster usw.

      GIRA ist die Hausmarke von meinem Elektro-Gewerk.

      Der EIB-Bus kommt erstmal für die Licht- und Rollläden-Steuerung bei mir zum Einsatz, da mein Elektro-Gewerk nur KNX anbietet.

      Die zusätzlichen CAT-5 Kabel, die ich zu den Tastern gelegt habe, sind erstmal nur optional. Für den Fall das ich mal EIB / KNX komplett durch Loxone ersetze oder für evtl. Erweiterungen.

      Die CAT-7 Kabel sind für mein Netzwerk (Rechner, usw.) und die kommen auf ein Patchpanel. Von dort wird über einen Switch alles „verbunden“.

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