Willkommen!
In diesem Bautagebuch möchten wir unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke auf dem Weg zu unserem Traumhaus dokumentieren.

Über Tipps und / oder Austausch mit anderen Bauherren würden wir uns auch sehr freuen :)
Fakten
Wo: Berlin Rudow Grundstück: 754m² Wohnfläche: 122m² Haustyp: Satteldach 130 Baufirma: Richter Haus
Bauzeit

177 Tage
Beginn 15.08.2012
Übergabe 07.02.2013
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Houston wir haben ein Problem

Nach dem wir gestern das viele Wasser auf dem Spitzboden entdeckt hatten, war uns eigentlich schon klar, das wir nun unser erstes grosses Problem beim Hausbau haben. 

Heute ist mir nun gleich an mehreren Stellen aufgefallen, das sich an der Decke im DG Wasser zwischen der Dampfsperre und Mineralwolle angesammelt hat.

Da hier keine Luft zirkulieren kann, wird es wohl nicht ohne Austausch der Dämmung in diesen Bereichen gehen. Jedenfalls nach meiner Einschätzung.

Einen Austausch der Mineralwolle sehe ich aber noch als unkritisch an. Was mir mehr Sorgen macht, ist das die Sparren bzw. Binder (Holzbalken) an einigen Stellen auch im Wasser „liegen“.

Wie gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass dort das Wasser wieder von alleine weg geht. Hier ist keine Luftzirkulation gegeben und durch die warme Luft die von unten kommt, sehe ich hier ein hohes Risiko für einen evtl. Schimmelbefall am Holz, wenn nicht schnell gehandelt wird. Nur blöd, das jetzt alle im Urlaub sind.

Auf diese Überraschung hätten wir gerne verzichtet, aber wir sind optimistisch was eine Lösung dieses Problems angeht.

 

 

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11 Antworten auf Houston wir haben ein Problem

  • Ellen sagt:

    Hey ihr drei,

    wir fragen uns grad wie da Wasser hinkommen kann?

    lg ellen und gerdi

  • Ellen sagt:

    mmmh aber es ist ja auf der Folie zum Dach oder, zumindest sieht es so aus… vielleicht Dach nicht ganz dicht?

    • lars sagt:

      Das Kondenswasser kommt daher, weil unser Dach zu dicht ist. Hört sich Paradox an, ist aber so.

      Wenn die Luft dort zirkulieren könnte, also wieder entweichen kann, hätte sich wahrscheinlich nicht so viel Kondenswasser gebildet.
      Was jetzt von der Unterspannbahn nach unten tropft und die Mineralwolle durchnässt.

      Das ist jetzt so meine Vermutung.

      • Christian sagt:

        Auch wir hatten sehr viel Feuchtigkeit im Dachboden und die Unterspannbahn war komplett nass von innen. Die Feuchtigkeit kam nicht aus dem beheizten Raum. Es lag daran, dass der Dachdecker die Unterspannbahn unter der Firstpfette nicht geöffnet hatte. Unter den Firststeinen ist ein Lüftungsband. Es muss ein gewisser Mindestluftaustausch im unbeheizten Dachboden stattfinden. Aber wenn die Unterspannbahn komplett zu ist, geht dies nicht. Bei uns wurde nachträglich die Unterspannbahn unter dem First geöffnet (so hätte es von Anfang an sein sollen) und zusätzlich zum Ablüften noch kleine Styroporstückchen zwischen die Überlappung der Unterspannbahn gelegt (übergangsweise). Jetzt ist die Feuchtigkeit gut zurückgegangen. Aber bei uns war die Dämmung nur von oben leicht feucht.

  • Ellen sagt:

    mh hört sich nicht gut an, drücken euch ganz fest die Daumen, dass alles gut geht.

    ganz liebe Grüsse

  • Peter Wolff sagt:

    Hi lars,

    oh Mann, dat sind ma keine guten Nachrichten zum Fest!

    Das das Wasser (Dampf) überhaupt in den Mengen in Eurem Spitzboden kondensieren konnte, liegt an einer Leckage, also der hier schon eingefügten Öffnung für die BET, von der aus der Dampf in den Spitzboden getrieben wurde.

    Die noch fehlende Belüftung (warum auch immer ?) begünstigt die Kondensatbildung aber die Feuchtigkeit hat dort erst gar nichts zu suchen, während dessen man den Estrich anheizt und das Haus trocknet, wozu sonst eine Dampfsperre!?

    Das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen das Holz vom Dachstuhl trocken zu bekommen und die Dämmung zu erneuern. Hoffentlich ist es nicht auch hinter den Dachschrägen nass geworden!

    Mal schauen, wie schnell Euer Hausbauer trotz Winterschlaf reagieren kann?

    Gruss und alles erdenklich Gute für das Peoblem….Peter!

  • lars sagt:

    Hey, vielen Dank für Eure Infos und Wünsche 🙂

    Wahrscheinlich ist das eine Mischung aus Leckage und der „de facto“ fehlenden Lüftung vom Kaltdach. Warten wir es ab.

    Unsere Baufirma und Handwerker haben sich den Start ins neue Jahr bestimmt auch anders vorgestellt :mrgreen:

  • Andreas sagt:

    Hi Lars,
    vielen Dank an dieser Stelle für deinen ausführlichen Blog. Das ihr nun mit so einem Problem zu kämpfen habt, tut uns sehr leid. Davon mal abgesehen, dass Winterbaustellen wohl immer etwas schwieriger sind, ist die Be/Durchlüftung anscheinend das Ah und Oh beim Rohbau. Hab da mal was gefunden:
    http://www.meineimmobilie.de/bauen-modernisieren/einrichten-gestalten/winterbaustelle-birgt-gefahren
    Wir sind keine Fachleute aber vielleicht reicht da ein Bautrockner nicht aus? Jedenfalls drücken wir weiterhin die Daumen. Andreas und Melanie http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif

    • lars sagt:

      Danke für den Link / Info.

      Ich denke unser (einer) Bautrockner hat schon sehr gute Arbeit geleistet.

      Da wo jetzt das Wasser bei uns Probleme macht, hätte das nie hinkommen dürfen, jedenfalls nicht in diesen Mengen.

  • Patrick sagt:

    Kann es vielleicht sein, das die Unterspnnbahn nicht genug Luft durchlässt? Das wirkt ja fast so, als sei euer Spitzboden hermetisch gegen aussen abgeriegelt.
    Nicht das die falsche Folie verwendet wurde und diese nicht diffusionsoffen ist.

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