Willkommen!
In diesem Bautagebuch möchten wir unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke auf dem Weg zu unserem Traumhaus dokumentieren.

Über Tipps und / oder Austausch mit anderen Bauherren würden wir uns auch sehr freuen :)
Fakten
Wo: Berlin Rudow Grundstück: 754m² Wohnfläche: 122m² Haustyp: Satteldach 130 Baufirma: Richter Haus
Bauzeit

177 Tage
Beginn 15.08.2012
Übergabe 07.02.2013
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TÜV Termin – der Dritte

Gestern war der 3. TÜV Termin und gleichzeitig die Abnahme von unserem Haus. 

Zu den ersten beiden TÜV Terminen kam jedes mal ein anderer Gutachter. Eigentlich, so habe ich das verstanden, sollte immer der gleiche kommen. Aber manchmal passt das halt terminlich nicht (Krankheit, Urlaub usw.).

Heute kam wieder ein anderer Gutachter. Und im Gegensatz zu seinen beiden anderen Kollegen, kam von ihm nicht ein einziges klares Statement.

Gut viele offene Punkte gab es eh nicht. Wie gewohnt ist die Zusammenarbeit mit Richter Haus konstruktiv und zielführend.

Einzig beim Spitzboden (nasse Dämmung, usw.) herrscht etwas „Unsicherheit“ über die „richtige“ Vorgehensweise.

Natürlich ist ein Unternehmen bestrebt nicht „unnötige“ Arbeiten zu machen, dafür haben wir auch vollstes Verständnis.

Auf der anderen Seiten wollen wir natürlich das Risiko möglicher „Folgeschäden“ so gering wie möglich zu halten.

Eine Gewährleistung ist zwar schön und gut, aber am besten soll es erst gar nicht zu einer späteren „Reparatur“ kommen. Meistens ist das viel teurer und aufwendiger, als wenn man gleich von Anfang an etwas mehr investiert.

In der Sache kann ich nicht viel mit einer Aussage eines Gutachters anfangen wie „Ist nass. Müsste man mal auf jeden Fall beobachten.“ Und auf die Frage, ob nasse Dämmung, wenn diese irgendwann mal getrocknet ist, wieder die volle Dämmleistung erfüllt, die Antwort bekommt „Da müsste man mal den Hersteller fragen“.

Ein klare Aussage wie „Machen Sie sich keine Sorgen, alles im grünen Bereich“ oder „Nein, gehen Sie hier kein Risiko ein“ hätte uns deutlich mehr geholfen. So ist die Situation weder für uns noch für Richter Haus eindeutiger geworden.

Naja, wahrscheinlich kann man zehn Fachleute fragen und man bekommt zehn verschiedene Antworten.

Wir kommen uns nun so vor, wie ein Fahrradfahrer der sich einer Kreuzung nähert ,wo gerade ein LKW rechts abbiegen will.

Hat der Fahrer uns gesehen? Sollen wir lieber anhalten oder den 50:50 Joker nehmen und schnell noch versuchen vor dem LKW die Kreuzung zu erreichen? Egal, wenn es knallt, wir haben ja Vorfahrt!

Und was sagt der Experte dazu:

„Beobachten Sie den LKW!“

„Wie lange denn und wann sollen wir doch lieber auf unsere Vorfahrt verzichten?“

„Da fragen Sie mal besser den Hersteller vom LKW!“

Also habe ich mal den Hersteller angerufen.

Deren Aussage ist: Der Klemmfilz kann vorübergehend feucht werden, das ist kein Problem. Dieser trocknet wieder, vorgesetzt er hat auch die Möglichkeiten dazu. Die Dämmwirkung verliert er nicht. Ausser wenn der Klemmfilz zu nass wird, dann kann dieser in sich zusammenfallen. Und dann verliert er seine Dämmwirkung. Schimmel kann sich nicht im Klemmfilz bilden.

Das ist ja schon mal beruhigend.

Aber! (wieder ein aber) Wir sollten auf jeden Fall das Holz auf Feuchtigkeit prüfen. Denn wenn der Klemmfilz nass ist, ist auch das Holz nass, weil der Klemmfilz zwischen den Sparren (Holzbalken) eingeklemmt und somit im direkten kontakt ist. Und bis die Dämmung bei dieser Witterung trocknet kann es eine Weile dauern.

Hierbei besteht die Gefahr das sich Schimmel im Holz bildet.

Das letztere bestätigt auch mein Bauchgefühl und die Feststellung von unserem Baubegleiter, aber dafür können wir uns nichts kaufen.

Jetzt müssen wir abwarten, was Richter Haus dazu sagt.

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2 Antworten auf TÜV Termin – der Dritte

  • Peter Wolff sagt:

    Jo Mann,

    da können einem die Füße als debütierender Bauherr schon kalt werden.

    Sag mal Lars, feuchter wird es jetzt aber von unten nicht mehr im Dachstuhl, oder?

    Und die erwähnte Feuchtigkeit in der Dämmung und u.U. den Holzteilen (Sparren des Dachstuhls) auch in Richtung eures Dachkastens ist als Mängel in der Übergabe eingetragen?

    Wenn ja, ist er auch zu beseitigen, weil die Versicherung, die Ihr abgeschlossen habt (Gewährleistung), wird wohl nur dafür gewährleisten, wenn ein zukünftiger Schaden nahezu ausgeschlossen ist, was ich hier bezweifle. So´n „kleines Dach“ hat doch eine Menge in der Dämmung versinkende Holzteile!

    Weiterhin vor allen Dingen in dieser Angelegenheit viel Glück….

    …Ach ja und herzlichen Glückwunsch zu Eurer Verwandlung vom Bauherren zum Hauherren…die mit der Übergabe wohl beginnt…Prosit!

    Gruß Peter

    • lars sagt:

      Danke 🙂

      Von unten kommt kein Dampf nach oben. Seit dem die Dachluke isoliert ist und Lüfterelemente eingebaut wurden, bildet sich an der Unterspannbahn auch kein Kondenswasser mehr.

      Wenn die gleich drin gewesen wären …. naja.

      Die Frage ist jetzt, wie lange es dauert bis alles wieder normal ist, d.h. die Feuchtigkeit raus ist. Und ob in diesem Zeitraum nichts anderes in Mitleidenschaft gezogen wird.

      Wir wollen da jedenfalls kein Risiko eingehen.

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