Willkommen!
In diesem Bautagebuch möchten wir unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke auf dem Weg zu unserem Traumhaus dokumentieren.

Über Tipps und / oder Austausch mit anderen Bauherren würden wir uns auch sehr freuen :)
Fakten
Wo: Berlin Rudow Grundstück: 754m² Wohnfläche: 122m² Haustyp: Satteldach 130 Baufirma: Richter Haus
Bauzeit

177 Tage
Beginn 15.08.2012
Übergabe 07.02.2013
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Ein Stück Normalität

Eine Woche ist seit unserem Einzug vergangen und langsam kehrt wieder etwas Normalität in unseren Alltag zurück.

Der heutige Morgen fing besonders gut an, als ich im Radio hörte wer der neue Chef vom BER wird.

Ich habe herzlich gelacht! Bei dem ganzen Theater um unseren neuen Flughafen, kommen einem die eignen Sorgen doch gleich vieler kleiner vor 😉

Wobei richtige Sorgen haben wir nicht. Unser neues Heim ist sehr schön und unsere Planung voll aufgegangen. Es gab keine Katastrophen und wir sind in unserem finanziellen Rahmen geblieben. 🙂

Nur das Duschen ohne Duschwand macht nicht so richtig Spass. (Zur Erinnerung, wir haben unsere Duschwand noch nicht eingebaut, weil wir der Meinung sind, das dafür die Duschwanne zu schief steht.)

Diese Woche konnte leider kein Handwerker vorbei kommen und das „Richten“. Aber nächste Woche soll es dann soweit sein.

Allerdings ist der Installateur immer noch der Meinung er könnte die Schieflage mit der Duschwand ausgleichen.

Und ich bin da immer noch ziemlich skeptisch.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden, das die Duschwanne so schief eingebaut bleiben soll.

Jedes Mal wenn ich auf dem „Thron“ sitze, springt mir das förmlich ins Auge. Das ist wie bei einem schlimmen Unfall, man kann einfach nicht wegsehen.

Wenn der Handwerker da ist, werde ich mal versuchen an seine Handwerker-Ehre zu appellieren.

Jedenfalls wenn ich, und die Betonung liegt auf „wenn“, ein so schiefes Werkstück meinem damaligen Meister hingelegt hätte …. wobei ich sagen muss, das hätte ich mich nie getraut, lieber hätte ich heimlich Überstunden gemacht , mir neues Material besorgt und normal von vorne angefangen … also, WENN ich so was abgegeben hätte, dann hätte ich gar nicht so schnell weglaufen können, wie ich eine Feile im Rücken gehabt hätte.

Ich hätte eine Standpauke bekommen, die sich gewaschen hätte. Und mein alter Meister wußte auch, wie man uns bei der Ehre packte. Nach der Einzelstandpauke, bekam man dieselbe gleich noch mal, allerdings dann vor versammelter Mannschaft. Und dann gab es noch eine Standpauke für ALLE oben drauf. So nach dem Motto, unsere jetzige Generation hätte es nicht mehr drauf. Ja, früher nach dem Krieg, als der Russe alle Werkzeugmaschinen und Schraubstöcke mitnahm, da hatten „wir“ den Stahl in der blossen Hand gefeilt! Und der schlechteste war damals immer noch genauer dabei, als der Beste von uns heute usw.

Das hat mich irgendwie geprägt. Ein Könner braucht keine Toleranzen! 😉

Na schau’n wa mal, was nächste Woche daraus wird.

Ansonsten erfreue ich mich gerade an Dingen, die ich schon lange nicht mehr in den Händen hatte. Vielleicht komme ich am Wochenende dazu meinen alten Plattenspieler anzuschließen und lege ein paar Vinylplatten auf.

Und dabei bewundere ich dann meine alte technische Zeichnung, die ich damals noch per Hand und Tuschestift auf einem grossen A0-Zeichenbrett in mühevoller Handarbeit erstellt habe. Ja, es ging auch mal alles ohne Computer!

Unser Raumklima ist übrigens im normalen Bereich (rel. Luftfeuchtigkeit 35-45%), da hätte ich eigentlich so frisch nach dem Bau mehr erwartet. Aber so ist besser 🙂

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6 Antworten auf Ein Stück Normalität

  • Patrick sagt:

    Das mit schief stehenden Sachen würde mich auch stören. Frage mich nur, ob aus versehen oder absichtlich? Vielleicht hat der Monteur gedacht so läuft das Wasser auf jeden Fall ab :mrgreen:

    Das mit unserem Flughafen ist wie eine Real Life Soap nur besser. Wenn ich höre, das dort 40000 Mängel zu beseitigen sind, dann schlackern mir die Ohren. 😯

    Zu eurem Haus kann ich nur sagen, das es uns sehr gut gefällt. Viele Dinge werden sich später wahrscheinlich ähneln, da wir es auch so planen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter weg…

    • lars sagt:

      Ja, das war bestimmt auch gut gemeint. Aber leider wurden die Haltegriffe an der Wand vergessen, wo man sich festhalten kann, damit man bei dem Gefälle nicht zum Rand der Duschwanne rutscht :mrgreen:

  • Christian sagt:

    Guten Abend,

    das ist mein erster Kommentar in eurem Bautagebuch, obwohl ich schon eine ganze Weile mitlese. Zunächst einmal ein großes Lob von meiner Seite… Euer Bautagebuch bietet wirklich viele Informationen, Erfahrungen und toll geschriebene Artikel. Da Ihr es nun auch mit dem Einzug geschafft habt, auch noch gleich einen Glückwunsch an die frisch gebackenen Eigenheimbesitzer hinterher 🙂
    Wir wollen dieses Jahr bauen und haben die ganzen Meilensteine noch vor uns… Aber euer Ergebnis zeigt uns, dass sich der ganze Aufwand und Stress am Ende ganz sicher lohnen wird…

    Wenn Ihr Euch eingelebt habt und so langsam wieder Normalität einkehrt, würde es mich freuen, wenn Du auch weiterhin postest und insbesondere Deine Erfahrungen mit der Hausautomation via Loxone teilst. Ich habe das aktuell auch auf dem „Wunschzettel“ und lese mich in die Thematik ein. Insofern wären Erfahrungsberichte aus 1. Hand echt Klasse. 💡

    Ich wünsche noch einen schönen Abend.
    MfG
    Christian

    • lars sagt:

      Danke für das Lob 🙂

      Über meine Erfahrungen mit Loxone werde ich hier weiter berichten.

      Zuvor müssen aber noch ein paar Kisten ausgepackt und Regale angeschraubt werden …

  • Stefan sagt:

    Hallo Lars.
    Das Problem mitder Duschwanne würde ich an deiner Stelle weiter verfolgen und eine Nachbesserung verlangen. Ich habe selbst eine Breuer Ganzglasduschabtrennung eingebaut. Im Vorfeld hatte ich das Glück mit einem Servicetechniker der Fa. Breuer persönlich genau über dieses Problem (schiefer Einbau der Dauschwanne) sprechen zu können. Der sagte das eine Tolleranz bis maximal 2mm akzeptabel wäre. Wenn Du eine Duschabtrennung mit Vollrahmen einbaust kann das anders aussehen. Wenn aber nur ein Profil an die Wand geschraubt wird und die Glasabtrennung direkt auf der Wanne aufliegt wir es schwierig mehr als 2mm auszugleichen. Ich habe daraufhin auch noch einmal meine Duschwanne richten lassen, da diese auch ausserhalb dieser Toleranz lag.
    Du wirst mit Sicherheit die Abtrennung eingebaut bekommen, jedoch werden je nach die Aussenteile auf verschiedenen Höhen sein und irgendwo wo die Glasteile zusammenstoßen wird man diese „Stufe“ dann sehen können. Oder die Einzelteile werden nicht „lotgerecht“ eingebaut, das könnte dazu führen das sich die Türen verselbstständigen.

    • lars sagt:

      Hi Stefan, danke für deine Einschätzung.

      Ich sehe das genauso.

      Unsere Duschwand ist Rahmenlos und besteht auch zwei grossen Glastüren die direkt (mit durchgehenden Scharnieren) an die Wände geschraubt wird.
      Zum Ausgleichen und Vermitteln ist da nicht viel Spiel.

      Deswegen bin ich da auch sehr skeptisch, das es mit dieser schiefen Duschwanne überhaupt möglich ist, die Duschwände ohne optische und funktionale „Mängel“ einzubauen.

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