Willkommen!
In diesem Bautagebuch möchten wir unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke auf dem Weg zu unserem Traumhaus dokumentieren.

Über Tipps und / oder Austausch mit anderen Bauherren würden wir uns auch sehr freuen :)
Fakten
Wo: Berlin Rudow Grundstück: 754m² Wohnfläche: 122m² Haustyp: Satteldach 130 Baufirma: Richter Haus
Bauzeit

177 Tage
Beginn 15.08.2012
Übergabe 07.02.2013
Werbung
Kategorien
Archiv
Statistik
  • 621966Besucher gesamt:
  • 36Besucher heute:
  • 223Besucher gestern:
  • 6Besucher online:

Es war einmal

Genau vor einem Jahr haben wir unser Haus übergeben bekommen. Zeit für einen kleinen Rückblick … 

Wir sind immer noch super zufrieden. Es sind keine Mängel aufgetreten und die Technik funktioniert einwandfrei 🙂

Einzig im DG haben sich ein paar kleine Risse am Übergang der Dachschrägen zur Giebelwand gebildet. Dieses fallen aber nicht grossartig auf.

Mit den Nebenkosten für Strom, Gas und Wasser liegen wir auch im grünen Bereich. Mit 190€ im Durchschnitt können wir gut leben.

Wir hatten vorher gut überlegt welches Haus das ideale wäre. Äusserlich finden wir eine Stadtvilla sehr schön, aber vom Preis-Leistungsverhältnis ist ein Satteldach kaum zu schlagen.

Die Dachschrägen stören nicht wirklich, wenn man die Räume gut plant und eine Drempelhöhe von mehr als 90cm hat. Und die meiste Zeit ist man eh unten.

Ein weiterer Vorteil ist der Spitzboden. Wir haben diesen gleich als Lagerplatz geplant und entsprechend berechnen lassen. Wir haben ca. 30m² Lagerfläche, natürlich von den Schrägen in der Höhe eingeschränkt, aber für die meisten Sachen reicht es. In der Mitte kann man bequem stehen (2m). Die gleiche Lagerfläche (Volumen) hätte uns im EG min 15.000€ mehr gekostet.

Und bei der Berechnung der Gebühren, z.B. Vermesser, Grundsteuer usw. kommt man mit einem 1.5 Geschosser auch günstiger weg.

Kurz gesagt, wir würden es genauso so noch mal machen 🙂

Ok, ein paar kleine Dinge würde ich schon anders machen.

1. Mehr Datenkabel für die Hausautomation verlegen. Wenn man erstmal damit angefangen hat, kommen immer mehr Ideen und Wünsche dazu. Die Präsenzmelder habe ich z.B. total unterschätzt, ich dachte im Flur reicht das, aber jetzt hätte ich doch gerne auch welche im Gäste WC, Bad und Küche. Es ist schon praktisch, wenn dort das Licht alleine an und aus geht. Gerade wenn man Sachen in der Hand hat (Wäsche, Geschirr, usw.).

2. Mehr Steckdosen einzeln „verdrahten“. Ich ärgere mich fast jeden Tag, das ich ausgerechnet die Steckdose hinter der Couch nicht „Schaltbar“ gemacht habe. Spätestens dann, wenn ich die Standleuchte in der Ecke aus- oder einschalten will. Aber zum Glück gibt es ja Funksteckdosen 🙂

3. Regenwasser-Entwässerung. Hier würde ich beim nächsten mal schon parallel zum Rohbau damit anfangen. Eine Sickerbox und Drainagen zu beginn, hätten mir einige Nächte Wasserpumpen und -umleiten erspart. Gerade wenn im Bodengutachten etwas von „schluffig“ steht, sollte man Vorkehrungen treffen. Denn was sich so „putzig“ anhört, ist alles andere als optimal für die Versickerung von Regenwasser.

4. Malervlies auch im DG komplett und besonders an den Übergängen von den Dachschrägen und Wänden. Aus Zeitgründen hatten wir das damals nicht überall gemacht. Aber vielleicht wäre so der eine oder andere kleine Riss nicht zum Vorschein gekommen. Im Flur (oben), wo wir das gemacht haben, sind jedenfalls keine Risse entstanden.

5. Viel früher das alte Heim „entrümpeln“ und Kisten für den Umzug vorbereiten. „Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“  Eine Grippewelle hatte uns damals einen gehörigen Strich durch unsere Zeitplanung gemacht. Hätten wir früher angefangen ein paar Dinge für den Umzug vorzubereiten, wäre es trotz „Grippeausfall“ nicht so stressig geworden. Aber hinterher ist man ja immer schlauer 😉

 

Es war einmal
1 5

3 Antworten auf Es war einmal

  • Steffen sagt:

    Hi Lars, das klingt alles in allem ja gut. Das mit der Versickerung muss ich wohl noch mal auf die Todo-Liste schreiben. Bei unserem Lehmboden versickert vermutlich gar nichts. Das Malervlies haben wir schon komplett eingeplant. Uff. Mal schauen, wann bei uns der erste Spatenstich gemacht wird. Ich wünsche euch noch viel Freude mit eurem Traumhaus.

  • Matthias sagt:

    Aber echt, kaum wohnt man drin, will man auch schon wieder ein paar Sachen ändern. Dabei hat man doch vorher so gut geplant 🙂 Oh ja, mir geht es auch so. Ich denke gerade beim Thema Hausautomation wird sich in den nächsten Jahren viel entwickeln und die Lösungen Nachrüsten in die Steckdose selbst werden zu einem kleinen Preis beziehbar sein. Ich warte drauf 🙂

  • Katharina sagt:

    Hallo Lars, das hört sich wirklich gut an und macht Mut 😉 ich denke man sollte sich vor allem Zeit nehmen genügend (4-7) Ausschreibungen für alle Gewerke zu machen, damit wirklich alles reibungslos abläuft. Am besten macht man sich bereits im Vorfeld genaueste Gedanken darüber was man wie wo von wem erwartet 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif 
http://www.projekt-traumhaus.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif 
mehr...