Willkommen!

In diesem Bautagebuch möchten wir unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke auf dem Weg zu unserem Traumhaus dokumentieren.

Über Tipps und / oder Austausch mit anderen Bauherren würden wir uns auch sehr freuen :)

Fakten

Wo: Berlin Rudow Grundstück: 754m² Wohnfläche: 122m² Haustyp: Satteldach 130 Baufirma: Richter Haus

Bauzeit


177 Tage
Beginn 15.08.2012
Übergabe 07.02.2013

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Die Heizungsanlage, Gas oder Wärmepumpe?

Welche Heizung überhaupt in Frage kommt hängt natürlich vom Haus (Grösse, Keller, etc.) und der Lage vom Grundstück (Gasversorgung, Fernwärme, etc.) ab. Die Leistung der Heizung ist abhängig vom Energiebedarf, d.h. wie gross ist das Haus, Dämmung und wie viele Personen werden dort leben.

Wir sind drei Personen, unser Haus wird ca. 130m² (nach DIN) gross werden und erfüllt den KfW 70 Standard.

Da wir ohne Keller bauen und unser HWR nur ca. 9m² gross ist, fällt schon mal eine Pellet- und Öl-Heizung wegen fehlender Lagerfläche weg. Auch Fernwärme ist für uns kein Thema.

Für uns würde nur eine Gas-Heizung mit Solarunterstützung, eine Luft/Wasser- oder Sole/Wasser-Pumpe in Frage kommen. In unserem Hausangebot ist Standardmäßig eine Gas/Solar Heizung drin.

Eine Sole/Wasser-Pumpe fällt aus Kostengründen durchs Raster. Hier würden min. 15.000€ zusätzlich anfallen und das würde sich für uns nicht rechnen. Die Hersteller machen zwar eine andere Rechnung auf, aber dieser vertrauen wir nicht. In Allgemeinen ist es schwierig genaue Daten im Vorfeld zu ermitteln bzw. zu vergleichen, es spielen einfach zu viele ‚individuelle‘ Faktoren eine Rolle. Bei Sole/Wasser-Pumpe muss man auch beachten, das man nicht überall eine Bohrung bis ins Grundwasser machen darf (z.B. Kaltwassergeysir, Wasserschutzgebiete, etc.)! Alternativ gebe es noch Erdwärmekollektoren, aber auch das erscheint uns zu aufwendig und teuer.

Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe würde ca. 5.000€ mehr kosten, auch hier sehen wir die Energie-Einsparung und den Wirkungsgrad eher skeptisch. Das Temperatur-Fenster für einen optimalen Wirkungsgrad ist relativ klein. D.h. ist es zu kalt oder warm, wird mehr Strom für die Erzeugung von Warmwasser benötigt.

Jetzt lassen wir mal Zahlen sprechen:

Grundlage ist ein EFH ca. 130m² nach KfW 70, 3 Personen, Warmwasser und Fussbodenheizung.
Den Energieverbrauch für die Wärmepumpen habe ich mir hier ausgerechnet -> http://www.waermepumpen-welt.de 
Die Werte für den Gasverbrauch schienen mir dort doch allerdings viel zu hoch. Für den Gasverbrauch habe ich mal die Daten von meinen Eltern (altes Haus, wenig isoliert und ohne Solar) und einigen Erfahrungsberichten anderer Bauherren mit ähnlichen Häuser genommen und ‚gemittelt‘.

Gas / Solar Luft / Wasser Sole / Erdwärme
zusätzliche Anschaffungskosten 0€ + 5000€ +15.000€
Energie Bedarf pro Jahr 15.000 KWH/A 3500 KW/h 2500 KW/h
Energie Kosten pro Jahr 700€ 620€ 460€
Wartung pro Jahr 250€ 130€ 130€
Gesamtkosten pro Jahr 950€ 750€ 590€
Ersparnis pro Jahr 200€ 360€
Ersparnis in 10 Jahren 2000€ 3600€

Nun wird gerne angeführt das sich die Gaspreise in den nächsten Jahren erhöhen werden. Bestimmt, aber die Strompreise auch und ohne Strom kommt keine Wärmepumpe aus. Also wird sich das auch relativieren. Und wer weiß, vielleicht gibt es in 10-15 Jahr eine kleine Brennstoffzelle als Lösung für WW und Heizung. Nach 10 Jahren kann man davon ausgehen, das die Anlage nicht mehr dem Stand der Technik entspricht und langsam aber sicher „kaputt“ gehen wird. Zumindest werden zusätzliche Kosten für die Wartung- und Reparatur auf einen zukommen. Also sollten sich die Mehrkosten für eine Wärmepumpe möglichst in 10-15Jahren amortisiert haben, was ich aber nicht erkennen kann.

Abgesehen davon, das sich das so nicht für uns rechnet, nehmen Wärmepumpen auch viel Platz für die Technik ein.

Wir haben uns deswegen für eine Gastherme mit Solarunterstützung entschieden, genauer gesagt für diese hier: Vaillant auroCOMPACT

Das ist eine Kombination aus einem Gasbrennwertgerät und 150-l-Solar-Schichtladespeicher mit sehr kompakten Abmassen (60x57x167cm), ideal für unseren kl. HWR 🙂

Zuerst wollten wir einen 300l Warmwasserspeicher haben, der wird ja meistens auch gleich mit angeboten. Aber wir haben uns dann gefragt, brauchen wir soviel auf einmal? Der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Person in Deutschland liegt bei ca. 122l am Tag. Da ist aber auch Wasser für die Toilettenspülung, Wäsche usw. mit dabei, fürs Duschen werden ca. 20-40l benötigt. Also wozu sollen wir uns 300l warmes Wasser vorhalten?

Selbst wenn wir alle drei hintereinander duschen, reicht der Vorrat von 150l völlig aus ohne das gleich der ‚Gasbrenner‘ anspringen muss.

Jetzt bleibt noch die Frage, wie viele Solar-Kollektoren sind sinnvoll bzw. nötig? Dazu muss man wissen, wie die Dinger überhaupt funktionieren und wie sie ihren höchsten Wirkungsgrad erzielen. Optimal ist eine Süd bis Süd-West Ausrichtung mit einem Neigungswinkel von 35-45°.

Im Hochsommer wird die Anlage mehr Warmwasser produzieren als man speichern kann, im Winter wo die Sonne weiter weg ist, weniger scheint und auch niedriger steht (Neigungswinkel < 20°) sieht es schlechter aus. Genau dann, wenn man zusätzliches Warmwasser für die Heizung braucht. Dumm gelaufen, aber übers Jahr gesehen kann man trotzdem bis zu 50% einsparen (http://www.solaranlagen-portal.com/solar/solarenergie/warmwasser).

Ein Kollektor mit 2m² Fläche schafft ca. 120l Warmwasser am Tag (bei optimaler Ausrichtung). Unser Haus bzw. Dach ist ideal für einen Solar-Kollektor ausgerichtet und da wir nur einen 150l Speicher haben reichen uns also zwei Solar-Kollektoren (wieder Geld gespart 🙂 ).

Zusätzlich werden wir noch eine kontrollierte Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung (Vaillant recoVAIR 275/3 Vallox 90 SE) für unser Haus haben. Insgesamt sollten wir so, was unseren Energiebedarf und die Betriebskosten angeht, auf der sicheren Seite liegen.

Update (01.09.13): Hier unsere 1. Energiebilanz und Gasverbrauch im Juli 13.

Die Heizungsanlage, Gas oder Wärmepumpe?
9 4.56

38 Antworten auf Die Heizungsanlage, Gas oder Wärmepumpe?

  • Torsten sagt:

    Hallo Lars,

    Du hast eine sehr informative Seite zusammengestellt, klasse gemacht.
    Als Hausbesitzer in spe stehe ich natürlich vor den gleichen Fragen – besonders die Frage der Heizungsanlage hat mich sehr beschäftigt.

    Ergebnis meiner Recherche: Es wird eine Erdwärmepumpe mit kontrollierter Raumlüftung. Gas und Fernwärme ist im Baugebiet nicht verfügbar, Öl und Pellets wollte ich nicht und Luft-Wasser-Wärmepumpen taugen IMHO nicht.

    Bei der Ergebnisfindung war mir vor allem folgende Webseite sehr hilfreich:
    http://www.heizungsvergleich.de

    Hier wird ein ca. 150 qm großes „Musterhaus“ mit allen möglichen Heizungsanlagen berechnet und die Kosten für die nächsten ca. 20 Jahre hochgerechnet.

    Gruß Torsten

  • Moreen sagt:

    Noch eine kleine Anmerkung. Bei der Gasvariante entstehen zusätzliche Anschaffungskosten durch den Gasanschluss. Ist auch nicht ganz wenig. Wir haben uns letztlich doch für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe entschieden, weil wir kein Gas im Haus haben wollten. Bei meinen Eltern im Haus gab es mal ein ordentliches Krabumm im Keller. Das prägt sich ein… 🙂 Dieser Aspekt ist für den weniger ängstlichen Häuslebauer natürlich zu vernachlässigen.

    • lars sagt:

      Jupp, das stimmt. Die Anschlusskosten betragen bei uns (Pauschale 1 der GASAG) 1.190€.

      Die o.g. Anschaffungskosten sind auf die reine Technik bezogen, vielleicht etwas missverständlich.

  • Alex sagt:

    Prima Informationen! Stand vor 2 Jahren den gleichen Fragen gegenüber und habe, obwohl es diese Seite noch nicht gab, die gleichen Schlüsse gezogen. Bis jetzt hat sich alles als richtig erwiesen. Gas+Solar (wo Erdgasanschluss verfügbar) in Kombination mit Lüftungsanlage+WRG (unverzichtbar).

    • lars sagt:

      Jo. Mit Gas / Solar ist man meiner Meinung auf der sicheren Seite.

      Gerade bei den Luft-Wärmepumpen kann es zu „unerwarteten“ hohen Stromkosten kommen, wenn irgendwas nicht gut geplant, eingestellt oder defekt ist.

      Und wahrscheinlich wird unsere Bilanz mit GAS / Solar noch besser ausfallen.

      Nach unserem Energiepass ist der theoretische Wert bei ca. 6000 Kw/h pro Jahr. Ich gehe mal davon aus, das wir so bei 8000-10000 KW/h pro Jahr in der Realität laden werden.

      • Alex sagt:

        Die Werte aus meinem Energiepass werde ich wohl nie erreichen (10000kWh pro Jahr). Im ersten Jahr war ich abzgl. Estrichtrocknung bei rund 18000kWh, im Zweiten werde ich trotz härterem Winter bei rund 15000kWh landen. Ich habe aber auch in allen Räumen(bis auf Schlafzimmer) rund 24 Grad und keine Nachtabsenkung in der Therme eingestellt. Deine Annahme von 8000-10000kWh sollte für die Zukunft auf jeden Fall passen.

  • Dana sagt:

    Hallo Lars,

    wollte mich mal erkundigen, wie zufrieden du mit dem Compactgerät von Vaillant bist. Wir sind gerade auch am bauen und haben vor die aurocompact VSC S 126 mit 2 Solarkollektoren einbauen zu lassen. Reicht der 150 l Warmwasserspeicher bei euch aus?

    Würde mich über eine Antwort sehr freuen!

    Gruß

    Dana

    • Lars sagt:

      Hi Dana,

      bei uns reicht das völlig aus. Wir hatten bis jetzt immer sofort und ausreichend warmes Wasser.

      Auf eine Zirkulationspumpe haben wir dabei auch verzichtet. Wir haben kurze „Wasserwege“. Es dauert nur ein paar Sekunden bis das warme Wasser ankommt.

      Wie effektiv die Solarkollektoren dabei sind, kann ich noch nicht sagen. Leider war bei uns das Modul zum Auslesen der Leistung (Erzeugte Energie) nicht dabei.

      Vom Gasverbrauch liegen wir jedenfalls im erwarteten Bereich. Wir sind zufrieden 🙂

  • Dana sagt:

    Hallo Lars,

    danke für deine schnelle Antwort….das hört sich ja gut an. Und funktioniert es auch, dass ihr jetzt im Sommer die Heizung für Warmwasser komplett aus habt?

    Gruß

  • Dana sagt:

    supi 🙂

  • traddob sagt:

    Hallo Lars,

    weiß du wieviel das Zusatzmodul für die Anzeige der erzeugten Solarenergie kostet?

    MfG

    Willi

  • Marcus sagt:

    Hallo,
    finde eure Überlegungen sehr interessant und auch wir haben uns vor zwei Jahren die gleichen Fragen gestellt.
    Warum die Sole WP aber 15000€ Aufpreis gekostet hätte verstehe ich nicht.

    Vaillant GBW Therme 2500€
    WW Speicher 1000€
    Solarpanele 1000€

    Sole WP
    Vaillant VWS 6kw inkl. WW Speicher 6300€
    Flachkollektor 3000€

    Trotzdem ist bei den derzeitigen Strompreisen eine WP in Frage zu stellen. Auch ist eine Gas Therme immer einfacher zu handhaben.
    Wir haben trotzdem eine Sole WP (Jahresverbrauch 1800kwh) und können diese über die PV Anlage zukünftig unterstützen.

    Wünsche viel Spass im neuen Haus

    • Marco sagt:

      Wie liegt ihr damit zum Thema monatliche kosten? Sind gerade am bauen und ich kämpfe mit wir ob Gas+Solar oder Erwärmesonde!?!?!?!?!?!
      Ich würde mich über eure bisherigen Erfahrungen sehr freuen!

      Lg marco

  • Norman Thomas sagt:

    Hallo,

    endlich mal Infos, mit denen man etwas anfangen kann. Sehr interessante Website!

    Eine Frage hätte ich allerdings: Haben Sie sich als Alternative zur Solarthermie auch einmal mit dem Gedanken über die Installation einer Photovoltaikanlage beschäftigt? Falls ja, warum fiel ihre Entscheidung auf Solarthermie?

    Wir stehen auch gerade vor unserem Hausbauprojekt und ich frage mich, ob es nicht sinnvoller wäre gleich auf Photovoltaik zu gehen? Damit kann ich ja Wärme für das Warmwasser erzeugen, wenn der Speicher voll ist Strom für den Eigengebrauch, falls dieser nicht genutzt würde einspeisen und ein paar Cent verdienen…

    Vielen Dank für eine Antwort im Vorraus.

    MFG
    N.Thomas

    • Lars sagt:

      Hi Norman,

      soweit ich weiß, kann man mit einer Photovoltaikanlage nur direkt Strom erzeugen und kein Warmwasser.

      Eine Photovoltaikanlage ist erstmal aus Kostengründen bei uns „ausgefallen“, aber wir haben einen Anschluss dafür schon vorbereiten lassen. Irgendwann kommt das bei uns auch aufs Dach 🙂

      Im Moment rechnet sich das noch nicht für uns (Anschaffungskosten, Einsparung usw.).

      Für mich würde das nur „Sinn“ machen, wenn man den Strom effizient Zwischenspeichern kann.
      Eine Einspeisung und Vergütung ins Stromnetz ist nämlich mit etwas Bürokratie verbunden (Abrechnungen, Steuern, usw.) und die Vergütungen werden im Moment von Jahr zu Jahr schlechter.
      Ab einer bestimmten Menge muss man bald (unter bestimmten Bedingungen) sogar eine zusätzliche Abgabe zahlen. siehe hier: solarwirtschaft.de

  • Thomas sagt:

    Hi Lars,

    ich möchte gerne die gleiche Anlage mit Solar wie Du einbauen…
    Haus 135 qm, Kfw 70, 2 Personen…
    Lt. Handwerker fangen die Solarspeicher für s Wasser erst ab 300 Liter an ??!!?? Stimmt das ? Du hast doch einen 150 Liter Speicher oder ?
    Könntest Du mir evt. mal eine genau Bezeichnung deiner kompletten Anlage schicken ??

    Danke

    MFG

    Thomas

  • Tali sagt:

    Hallo zusammen,

    Endlich gibt es im Web ein Info wo manche angehende Bauherren sich informieren können.
    Wir gehören auch zu den neue wo die Erfahrung noch nicht so gut ist.
    Zu unseren anliegen: wir möchten eine DHH effizienthaus 70 bauen ca.130m/2.
    Vielleicht ist jemand unter euch wo uns einen aufklären kann was wir erfüllen müssen um auf kfw 70 zu kommen.
    Hier schon mal einige infos:
    Aussenwand, ytong Stein 36,5cm ohne Isolierung,
    Fenster: 3 fach von shüco,
    Komplett unterkellert,
    Gasthermen mit Fussbodenheitzung und Warmwasser kollektoren.
    Mehr hab ich nicht.
    Reich das um auf 70 zu kommen oder muss eine Lüftungsanlage mit eingebaut werden.
    Vielen Dank schon mal im vorraus.

    • Lars sagt:

      Hi Tali,

      zur Berechnung gehören einige Daten, die o.g. reichen da nicht aus. Man benötigt die genauen Werte der Materialen und Anlagen. Fenster ist nicht gleich Fenster (U-Werte). Wie gross sind die Fenster und wie viele sind es insgesamt? Auch beim Ytong gibt es unterschiedliche Wärmedämmwerte. Genauso bei der Effizients der Heizungsanlagen usw. Wie ist das Dach isoliert (Balkenstärke, Dämmung, etc.)? Die Liste kann man beliebig fortführen.

      Das kann euch nur ein Energieberater genau sagen und/oder lasst das euch im Bauvertrag garantieren.

  • Florian sagt:

    Hallo Lars,
    ich kann mich den anderen nur anschließen und dir zu deiner tollen und informativen Homepage gratulieren. Wir planen auch ein efh und beschäftigen uns derzeit mit dem Thema Heizung. Mich würde noch interessieren wie viel Liter gas Du 2013 bzw. Jan 14 bis Aktuell verbraucht Hast. Habt ihr nen Energiepass bzw welcher wert pro m2 ist dort angegeben? Wünsche einen angenehmen Tag. Viele grüße Florian

  • christoph sagt:

    Hi Lars,

    geile Seite und Glückwunsch, was hier alles zusammen gekommen ist.

    Ich habe deine Kalkulation oben in den letzten Tagen immer und immer wieder herangezogen bei Vergleichen zwischen den Systemen…
    Was mir ein wenig fehlt in der Kostenbetrachtung ist der Punkt, dass Du bei der Gas/Solar Anlage deine Gastherme nur betreiben kannst, wenn Du auch das Haus via Gas erschliessen lässt.

    Wieso wurden die in der Kalkulation nicht mit reingenommen?

    Ich weiss aktuell immer noch nicht nach Wochen, welche Heizungsanlage ich nun nehmen soll und welche nicht.
    Der Nachteil ist ganz klar bei der Luft/Wärmepumpe, dass im Winter elektrisch zugeheizt werden muss, die Frage ist nur, ob das wirklich soviel teurer ist als bei Gas…
    Argh…

  • Christoph sagt:

    @Darando:

    Danke für den Hinweis…
    Wir haben aktuell folgenden Favoriten:

    http://www.stiebel-eltron.de/erneuerbare-energien/produkte/waermepumpe/inverter-luft-wasser-waermepumpen/wpl-15-25-ik-s-2/

    Ebenfalls in Split Bauweise ausgeführt, sind jetzt erstmal noch am verhandeln mit 2 Baufirmen.

  • Christoph sagt:

    Hi Darando,

    das sind sehr kleine und regionale Bauträger, die seit einigen Jahrzenten ortsansässig sind.
    Zum einen HBI und zum anderen Koebe…Beide in der Region Oranienburg ansässig.

    Was deine Wärmepumpen betrifft, muss ich Dir leider widersprechen…
    Die Pumpen haben sehr wohl einen Heizstab, anders ist es nicht möglich, das Brauchwasser im Winter entsprechend zu beheizen und auch hinsichtlich Legionellenabsicherung, ist da nix möglich…

    Ich brauch halt definitiv eine Kombination für Heizung und Warmasser 😉

  • darando sagt:

    @Christoph

    Hier nochmal der Link zur Heliothermbeschreibung.
    http://www.heliotherm.com/de/technische-besonderheiten.html

    Bitte verwechsel den Wärmetauscher nicht mit den Heizstab.

    Im übrigen war ein Fachmann von der Firma Heliotherm bei mir, der mir das System gezeigt hat, da ist kein Heitzstab drinne 😉

    Ja die Baufirmen sagen mir nichts 😐

    Gruß Darando

  • Christoph sagt:

    Hi…

    Lies mal bitte genauer…
    Bei Wärmepumpen für Erdreich oder Grundwasser gebe ich Dir recht,da ist kein Heizstab drin.
    Allerdings sehr wohl bei Luftwärmepumpen…:-(

  • darando sagt:

    Ja, wir hängen jetzt bei der Heizung fest. Wollte die Lwp ja einbauen, aber die Werte sind nicht berauschend, für den Mehrpreis.
    Gastherme bin ich nich abgeneigt, habe da ja nicht die Mehrkosten der Lwp.
    Einer unserer möglichen Bauträger sagt uns, dass wir mit Gastherme kein KFW 70 erreichen können ??
    Für alle habe ich mal einen Link, wo man sich die Verbräuche mal diverser Luftwasserwärmepumpen/Sole/Erdreich etc. Anlagen anschauen:

    http://www.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de

    Gruß Darando

  • Rocco sagt:

    Hallo, ich bin (bald war) Besitzer einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und wollte meine Erfahrungen mit euch teilen. Mir ist bei der oben durchgeführten Rechnung aufgefallen, dass für die jährliche Wartung ein Betrag von lediglich 130 € angesetzt ist. Das wären bei einem Zeitraum von 8 bis 10 Jahren 1040 € bis 1300 Euro. Vor einer Woche ist der Verdichter meiner Wärmepumpe kaputt gegangen. Die Reparaturkosten belaufen sich auf 2700 €! Diese potentiellen Kosten kalkuliert kein Energieberater bzw. Wärmepumpeninstallateur mit ein. Nach einer Recherche im Internet ergab sich der Sachverhalt, dass die Verdichter bei den heutigen WP (Installation innerhalb der letzten 10 Jahren) ca. alle 10 Jahre einen defekt aufweisen.
    Zudem ist bei der Installation der WP zu beachten, dass dies eine Firma in der Nähe ausführt, da sonst bei Wartung bzw. Reparatur hohe Anreisekosten anfallen, in meinem Fall 270€! Für mich stand nach diesem Schaden fest, dass ich auf eine Gasbrennwerttherme umsteigen.
    Allerdings kann ich keine fundierte Einschätzung zu den realen Instandhaltungskosten einer Gasheizung vornehmen. Ich wäre das über Erfahrungen und Einschätzungen dankbar.
    Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Erfahrungen weiter helfen.

    • Darando sagt:

      Hallo,

      Danke für Deinen Bericht. Ich fand ihn informative. Es wäre noch interessant welche Marke bzw. Typ Du genommen hast. Einen Wartungsvertrag würde ich immer mit Einkalkulieren und Exoten schonmal gar nicht nehmen. Auch eine Gastherme hat Wartungsintervalle mit dementsprechenden Kosten. Ich weiß nicht, ob das besser ist? Was muss den für 130,-€ gewartet werden? Das ist doch garantiert die Schornsteinfeger Gebühr!?

      Gruß Darando

  • Rocco sagt:

    Hallo Darando,
    der Hersteller meiner LW-WP ist Dimplex (ein deutscher Hersteller) mit Produktion in Kulmbach. Als Exot würde ich den nicht unbedingt beschreiben.

    Eine WP ist prinzipiell wartungsfrei, sodass ich die oben genannten Wartungskosten von 130 € als Rücklage für evtl. Reparaturen angesetzt habe. Bei einem Verdichterschaden, der relativ häufig alle 10 Jahre auftritt, sollten nach meiner Rechung eher 270 € pro Jahr einkalkuliert werden.

    Den oben angesetzten Energieverbrauch der LW-WP würde ich auch mit Vorsicht genießen. Das würde einer Jahresarbeitszahl von 4.3 entsprechen und das ist für den genannten WP-Typ doch sehr sportlich. Ich würde sagen, dass die realen Energiekosten deutlich höher liegen würden.

    Aber wie gesagt, zu möglichen Reparaturkosten von Gasthermen kann ich keine Aussagen treffen.

  • Darando sagt:

    Guten Morgen !

    @ Rocco habe mich nochmal mit der Wärmepumpen Technik ausseinander gesetzt, bzw. mir ist mal ein unabhängiger Heizungsbauer in die Finger gekommen, der mir nichts verkaufen muss und somit die Wahrheit sagen konnte/wollte 😉

    Was Du geschrieben hattes,t ist absolut korrekt..
    Die Wärmepumpen, da sie hochtechnisiert sind und demtentsprechend hohe Leistung bringen müssen (Luft von z.B. – 5 Grad auf 40 Grad erwärmen) sind sehr Wartungs anfällig. Das bedeutet das eben die Verdichtereineheit, wie Du schon erwähnt hast schnell ausfallen kann. Kosten ca 1250,- Euro, so wurde es mir gennant.

    Mittlerweile rücke ich von der Wärmepumpe auch ab und konzentriere mich auf die Gastherme, wie es Lars hier mit seinem Haus auch gemacht hat.

    Kann nur jeden empfehlen….Zeit lassen beim Hausbau bzw. der Vorplanung und alles gründlich überdenken;-)

    Gruß Darando

  • Darando sagt:

    @ Lars Deine oben aufgeführte Rechnung hatte ich mir nochmal angeschaut und ist auch nicht ganz korrekt, da die Anschaffung der Wärmepumpe 9000-10000,- Euro sind. Die meisten Bauträger bieten die Gastherme und Solar im Angebot ohne Mehrkosten mit an. Gastherme koste zwischen 4000-5000,- Euro
    Ein Wechsel auf die Wärmepumpe kostet dann 10000,- Euro

    Wartung, wie einen Post oben, ist die Wärmepumpe Reparatur anfälliger als gedacht, deswegen muss eigentlich von 200,- Euro Rücklage ausgegangen werden!

    Somit verschiebt sich das Ganze, ohne schön zu rechnen, zugunsten der Gastherme.

    Gruß Darando

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