Willkommen!

In diesem Bautagebuch möchten wir unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke auf dem Weg zu unserem Traumhaus dokumentieren.

Über Tipps und / oder Austausch mit anderen Bauherren würden wir uns auch sehr freuen :)

Fakten

Wo: Berlin Rudow Grundstück: 754m² Wohnfläche: 122m² Haustyp: Satteldach 130 Baufirma: Richter Haus

Bauzeit


177 Tage
Beginn 15.08.2012
Übergabe 07.02.2013

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Toleranzen beim Bau

Für die Toleranzen am Bau gibt es die DIN 18202.

Gerne wird diese DIN hergenommen um zu Beweisen „Hey, schau mal, alles innerhalb der Toleranz. Hier gibt es nichts zu beanstanden“.

Aber das ist nur die eine Sichtweise und hier machen es sich manche Baufirmen, Bauleiter und auch Handwerker zu einfach. Die Toleranz ist nicht dazu da um diese voll auszunutzen, sondern um ein Mindestmaß an Qualität und Funktionalität zu gewährleisten.

Bei mir in der Lehre war das damals so: Hat man die Toleranz voll ausgenutzt, hat man dafür eine 4,4 als Note bekommen und eine Standpauke oben drauf. Also innerhalb der Toleranz zubleiben heisst noch lange nicht „Gut“!!!

Bei Gebäuden die für eine gewerbliche Nutzung o.ä. vorgesehen sind, mag ein ausreizen der Toleranzen ja noch ok sein.

Aber bei EFH usw. sieht das ein bisschen anders aus. Hier soll man sich Wohlfühlen und dabei ist die Optik und Estetik ein wichtiger Punkt.

Aber wie soll man die optischen Aspekte messen oder in eine DIN verpacken. Die Geschmäcker sind unterschiedlich.

Hier kann man leider nichts einfordern.

Wenn man baut, kann man nur hoffen, das Gewerke, besonders die Fassadenbauer, Putzer, Fliesenleger, Tischler, usw. ihren Beruf lieben, sehr genau arbeiten und ein Auge für die Estetik haben.

Hier zwei allgemeine Beispiele:

Beispiel 1: Der Spalt zwischen der Türzarge und der Innenwand beträgt unten am Boden 1mm und oben 6mm. Das fällt optisch sofort auf und sieht nicht schön aus. Hier hat entweder der Maurer, Innenputzer oder der Tischler nicht sehr genau gearbeitet.

Aber es ist nach der DIN 18202 alles noch innerhalb der Toleranzen. Rechtlich kann man hier nichts machen, nur hoffen das die Handwerker ein „einsehen“ haben und von sich aus nachbessern.

Beispiel 2: Eine Fliesen liegt an einer Ecke 1,5 mm tiefer als die andere. Hört sich nicht viel an, aber beim entsprechenden Lichteinfall sieht man das sofort. Auch wenn man darüber wischt, merkt man deutlich die Kante.

Aber auch hier alles in der Toleranz.

Fazit:
Wenn der Tisch kippelt, die Decke krum ist oder der Türspalt schief ist das alles andere als schön und auch grenzwertig im täglichen Gebrauch. Aber solange das in der Toleranz liegt, hat man als Bauherr schlechte Karten.

Wer das vermeiden und sich dabei nicht auf sein „Glück“ verlassen möchte, sollte das vorher mit den Gewerken besprechen und ggf. eine Extra-Vereinbarungen treffen.

 

Toleranzen beim Bau
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